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2017
In wechselvollen Zeiten stetig gewachsen PDF Drucken E-Mail

Wohn- und Ferienhaus

In wechselvollen Zeiten stetig gewachsen

 

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Auch die „Altrocker“ (von links: Ellen Pryka, Udo Rhauderwiek, Inge Wesserling
und Wolfgang Abert, mit Gitarren), die seit langem in Neerstedt wohnen,
feierten mit.

Neerstedt Als Margrit Heykes-Richter und Volker Richter, Vorsitzende beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender des „Wohn- und Ferienhauses e.V.“, vor 30 Jahren das Wohn- und Ferienhaus Natenheide in Neerstedt gründeten, da war Christiana Schulz, die heutige Leiterin der Einrichtung, gerade mal fünf Jahre alt. Nicht nur für sie, sondern auch die heutigen Mitarbeiter sowie Gäste war die Geschichte des Wohn- und Ferienhauses am Sonnabend der Startschuss für eine kleine Feier zum 30. Geburtstag des Hauses. Das Motto „Was war in den 80er Jahren?“

Aus einem 120-Betten-Haus in Vollmarstein war Margrit Heykes-Richter in den 80ern zusammen mit ihrem Mann an den Falkensteinsee gekommen. Dort wurden zwei kleine Nurdachhäuser erworben und behindertengerecht umgebaut. In denen lebten sie zusammen mit drei Menschen mit Behinderungen.

1986 erwarben sie das ehemalige Kinderheim Emme in Neerstedt, bauten es um und eröffneten am 8. Mai 1987 das Wohn- und Ferienhaus mit sechs Plätzen. Das Landessozialamt Niedersachsen sah bei sechs Einrichtungsplätzen aber keine Wirtschaftlichkeit. So wurde gebaut und die Platzzahl auf zwölf erhöht.

Zwei Angebote

Bis 1999 war das Wohn- und Ferienhaus eine Einrichtung der Eingliederungshilfe. Ab 1999 kam ein vollstationärer Pflegebereich mit damals 13 Plätzen hinzu.

Angesichts bürokratischer Hemmnisse (gefordert wurden zwei Leitungen für die zwei Einrichtungsarten) folgte 2013 eine Umwandlung in eine komplett vollstationäre Pflegeeinrichtung. Heute bietet die Einrichtung 43 Bewohnern ein Zuhause und 68 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

„Um bei unserem Geburtstags-Motto zu bleiben, haben wir heute ein paar richtige ,Altrocker‘ und in unseren Reihen“, so Christiana Schulz. Dazu gehören Ellen Pryka, die seit der Eröffnung in 1987 in Neerstedt lebt, ferner Inge Wesserling, die am 1. Juli 1990 einzog, sowie Uwe Rhauderwiek und Wolfgang Abert, die beide am 22. Oktober 1990 ein neues Zuhause in der Einrichtung fanden.

Langjährige Mitarbeiter

Daneben gehören aber auch einige Mitarbeiter fast schon zum Inventar. Seit 1991 dabei sind Brigitte Kahler und Gaby Harder. Bärbel Wessel kam 2001 dazu. Außerdem ist Hausmeister Udo Evers schon fast 17 Jahre im Wohn- und Ferienhaus immer dann zur Stelle, wenn Hilfe notwendig ist.

Mit einem Quiz mit Fragen zu den 80er Jahren, einer Hausführung und allerlei Programm wie Aerobik, Mini-Playback-Show, Zaubereien und dem Spiel „Wetten dass…?! endete die Geburtstagsfeier schließlich bei Speis’ und Trank.

 

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Neerstedter Wohn- und Ferienhaus feiert 30-jähriges Bestehen mit 80er-Jahre-Party  PDF Drucken E-Mail

Neerstedter Wohn- und Ferienhaus feiert 30-jähriges Bestehen mit 80er-Jahre-Party

30Jahre-Kreiszeitung

Neerstedt - „Wir wollten keine klassische Jubiläumsfeier“, erklärte die Leiterin des Wohn- und Ferienhauses, Christiana Schulze, am Sonnabend während der Mottoparty zum 30-jährigen Bestehen der Einrichtung. „Wir besinnen uns auf die Anfänge in den 1980ern und feiern dieses Jahrzehnt.“

 

So ging es von 11 bis 18 Uhr auf dem Hof der Einrichtung in Neerstedt schrill, bunt und gesellig zu: Mit einer 80er-Jahre-Modenschau, Aerobic à la Flashdance zum Mitmachen, einer „Wetten, dass...?“-Show und den Mini-Playback-Stars.

 

Die Anfänge gelangen dank Angehörigen, Freunden und Nachbarn

Zu Beginn der Feier ließ Schulze in ihrer Begrüßungsrede jedoch auch die Anfänge des Wohn- und Ferienhauses Revue passieren. Ein wenig musste sie dazu ausholen: „In den 80ern absolvierte Margrit Heykes-Richter in einem 120-Betten-Haus in Vollmarstein ihre Ausbildung zur Krankenschwester. Nach dem Examen wünschte sie sich für die Leute ein anderes Wohnkonzept: etwas kleineres, familiäreres“, berichtete Schulze.

Heykes-Richter und ihr Mann Volker Richter sahen sich in der Gemeinde Dötlingen um – und dort stand das ehemalige Kinderheim Emme zum Verkauf. Mit Unterstützung von Angehörigen, Freunden und Nachbarn wurde abgerissen, erneuert, erweitert und modernisiert. Am 8. Mai 1987 eröffnete das Wohn- und Ferienhaus mit sechs Plätzen. Trägerin ist ein Verein, dem Heykes-Richter vorsitzt. Für die damalige Hilfe ist das Ehepaar bis heute dankbar – und diese Erfahrung bestimmt auch das Leitbild. Dieses lautet: „Miteinander – füreinander“.

Bewohner gestalten das Programm

Bis 1999 war die Einrichtung Eingliederungshilfe, dann wurde ergänzend ein vollstationärer Pflegebereich mit damals 13 Plätzen eröffnet. Die bürokratischen Hürden für zwei Einrichtungsarten unter einem Dach wurden jedoch zu hoch. „Die überwiegende Zahl der Bewohner war inzwischen pflegebedürftig geworden“, berichtete Schulze. „Nicht nur das Gebäude wurde älter, auch die Bewohner. Somit entschied man 2013, das Haus in eine vollstationäre Pflegeeinrichtung umzuwandeln.“ Heute bietet es 43 Bewohnern ein Zuhause und 68 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

Dass die familiäre Atmosphäre bis heute gelebter Bestandteil der Philosophie geblieben ist, zeigte sich während der zahlreichen Aktionen. Der Bewohner Thomas Baumgarten hatte beispielsweise in Anlehnung an die 80er-Jahre-Fernsehsendung „Dings da“ Erklärungen zu Begriffen vorbereitet, die das Publikum erraten musste. Die Mitarbeiterinnen Daniela Bothe, Melanie Bolinius und Gabriella Rittner hatten mit 14 Bewohnern eine Modenschau vorbereitet, die ein Highlight des Tages darstellte. Als Mini-Playback-König erwies sich der elfjährige Paul Bothe, Sohn einer Mitarbeiterin. Er hatte seine Karaoke-Maschine für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Wer einen Teil der Kalorienzufuhr, die bei den unzähligen Ständen mit leckeren Speisen unvermeidlich war, wieder loswerden wollte, machte bei der Aerobic-Einheit mit. Zudem sorgte ein professioneller Zauberer für Unterhaltung / http://www.zauberer-Topolino.de. Zum Finale verwandelte sich Mitarbeiter Frank Hennefeld mittels blonder Lockenperücke in Thomas Gottschalk und kündigte die Wetten an. Unter anderem mussten die Wohnbereichsleiterinnen die Handschriften ihrer Mitarbeiter erkennen.


 


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Anschrift
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Geveshauser Höhe 7
27801 Dötlingen-Neerstedt
Telefon: +49 (4432) 9482-0
Fax: +49 (4432) 9482-44
 

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